Hovedissen – in Lippe gelegen und als Ort und Name um 1226 erstmals schriftlich erwähnt - bestand lange Zeit aus einem Rittergut und einer Bauernschaft mit mehreren Höfen.

Gut Hovedissen

Hovedissen – in Lippe gelegen und als Ort und Name um 1226 erstmals schriftlich erwähnt - bestand lange Zeit aus einem Rittergut und einer Bauernschaft mit mehreren Höfen. Es war bis 1918 politische Gemeinde und umfasste das Gebiet der heutigen Orte Leopoldshöhe, Schuckenbaum und Krentrup. Dem Rittergut kam als freiem, landtagsfähigem Gut eine besondere Bedeutung zu. Ein Teil des alten Fachwerkensembles wurde 1901 durch Feuer nach Blitzeinschlag vernichtet, das alte Gutshaus und mehrere Scheunen konnten jedoch dank des beherzten Einsatzes der örtlichen Feuerwehr gerettet werden.

Nach einer wechselvollen Geschichte wurde Hovedissen 1774 vom Geheimen Rat Franz v. Borries erworben und ist seitdem, d.h. seit 240 Jahren im Familienbesitz (Familie v. Borries und heute deren direkte Nachfahren Graf v. der Schulenburg).

Heute ist Hovedissen ein moderner landwirtschaftlicher Betrieb. Der Hof beheimatet neben der Landwirtschaft das Saatzuchtunternehmen „W. v. Borries Eckendorf GmbH & Co. KG“ sowie das biotechnologische Forschungsunternehmen „Saaten-Union Biotec GmbH“. Durch kontinuierliche Modernisierung und Investitionen konnte sich Hovedissen stetig weiterentwickeln und zählt als Standort mit über 100 Arbeits- und Ausbildungsplätzen heute zu den größten Arbeitgebern in der Gemeinde Leopoldshöhe. Durch kontinuierliche Modernisierung und Investitionen konnten alle Betriebszweige stetig erweitert werden und schaffen heute die Grundlage für unsere Arbeit.

Die Bedeutung der Pflanzenzüchtung in Eckendorf und Hovedissen für die Region ist auch daran zu erkennen, dass sich die Runkelrübe im Gemeindewappen von Leopoldshöhe wiederfindet.



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